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Schutzkonzepte Krankenhaus
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Online-Kurs „Entwicklung von Schutzkonzepten gegen ­(sexualisierte) Gewalt in Krankenhäusern“

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Herzlich willkommen

Wir freuen uns über Ihr Interesse an dem Onlinekurs „Entwicklung von Schutzkonzepten gegen (sexualisierte) Gewalt in Krankenhäusern“.

Seit der Aufnahme von Schutzmaßnahmen gegen (sexualisierte) Gewalt in die Qualitätsmanagement-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses mit Inkrafttreten vom 17. November 2020 müssen sich Krankenhäuser gezielt mit der Prävention von und Intervention bei (sexueller) Gewalt und Missbrauch befassen.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft möchte die Krankenhäuser im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit dem hier angebotenen kompakten Onlinekurs bei der Umsetzung in der Praxis unterstützen. In diesem Fortbildungskurs sollen Mitarbeitende in Krankenhäusern darin unterstützt werden, dass ihre Einrichtungen sichere Orte für alle Patientinnen und Patienten und insbesondere für Kinder und Jugendliche werden bzw. bleiben. In diesem Sinne wurde ein kompakter Kurs konzipiert, in dem Ihnen Grundlagen zu Schutzkonzepten vermittelt sowie Hinweise zur praktischen Umsetzung, Weiterentwicklung und Dokumentation gegeben werden. Fokussiert werden die Elemente, die die Qualitätsmanagement-Richtlinie vorschreibt und die somit verbindlich umzusetzen sind.

Wir hoffen, Sie bald als Teilnehmende an unserem Fortbildungskurs begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung von Schutzkonzepten in Ihren Einrichtungen!

Dr. Gerald Gaß
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft


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Der Online-Kurs

Ziel des Kurses ist es, Fachkräfte, die in Krankenhäusern arbeiten, für die Notwendigkeit der Erstellung eines Schutzkonzeptes gegen (sexualisierte) Gewalt in der eigenen Einrichtung zu sensibilisieren und diese durch die Vermittlung von Hintergrundwissen und Anregungen für die praktische Umsetzung in die Lage zu versetzen, die Implementation eines Schutzkonzeptes in der eigenen Einrichtung zu unterstützen und zu begleiten sowie ein traumasensibles Umfeld zu schaffen. Dazu gehören z.B. die Entwicklung einer Kultur der Achtsamkeit, die genaue Analyse einrichtungsspezifischer Faktoren, die den Schutz von Kindern und Jugendlichen gefährden können, sowie eine passgenaue Entwicklung eines Schutzkonzeptes. Die Inhalte des Kurses richten sich an den Vorgaben in der QM-Richtlinie für die Entwicklung von Schutzkonzepten in medizinischen Institutionen aus.

Zielgruppe des Online-Kurses sind alle Fachkräfte die in Krankenhäusern arbeiten.

Der Online-Kurs hat einen Bearbeitungsumfang von 16,5 Stunden (22x45 Minuten). Die Kursteilnahme ist kostenfrei. Sie können sich bis auf Weiteres zu einem beliebigen Zeitpunkt für den Kurs registrieren. Nach dem Start der Kursbearbeitung haben Sie 180 Tage Zeit den Kurs abzuschließen.

Um den Kurs und die Lernmaterialien zu evaluieren und nachfolgend zu überarbeiten, sind zwei Online-Fragebögen in die Kursbearbeitung eingebunden.

Der Kurs wurde von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 44 CME-Punkten zertifiziert (Zertifizierungszeitraum 26.05.2026-26.05.2027). 

  • die Punkte werden auch von den anderen Ärztekammern in Deutschland anerkannt.
  • die Punkte können grundsätzlich auch für die psychotherapeutische Fortbildung angerechnet werden; die Voraussetzungen und das Verfahren richten sich nach der Fortbildungsordnung der jeweils zuständigen Landespsychotherapeutenkammer.

Der Kurs wird laufend rezertifiziert. Sie erhalten auch nach dem genannten Zeitraum weiterhin ein gültiges Zertifikat. Mit dem neuen Zertifizierungszeitraum kann es jedoch aufgrund von Anpassungen im Kurs oder geänderten Vorgaben der Landesärztekammer zu einer Änderung der CME-Punkte kommen.

Wichtige Information für Personen, die CME-Punkte benötigen: Änderung der Fortbildungspunkte durch neue Fortbildungsordnung der Landesärztekammer seit Juli 2026

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat zum 1. Juli 2026 eine neue Fortbildungsordnung eingeführt. Dadurch hat sich auch die Berechnung der Fortbildungspunkte für E-Learning-Fortbildungen geändert.

Was bedeutet das für Sie?

  • Bei Online-Fortbildungen werden die regulären Fortbildungspunkte weiterhin auf Grundlage der Fortbildungsdauer vergeben: Pro 45 Minuten Fortbildung wird 1 Fortbildungspunkt angerechnet.
  • Geändert hat sich jedoch die Vergabe der Zusatzpunkte für die Erfüllung der qualitätssteigernden E-Learning-Kriterien. Während nach der bisherigen Regelung 1 Zusatzpunkt je 45-minütiger E-Learning-Fortbildungseinheit vergeben werden konnte, gilt seit dem 1. Juli 2026:
  • 1 Zusatzpunkt für jeweils bis zu 8 Fortbildungseinheiten E-Learning, sofern die hierfür erforderlichen Qualitätskriterien vollständig erfüllt sind.
  • Dadurch wird sich die Gesamtzahl der Fortbildungspunkte bei unserem Online-Kurs mit dem nächsten Zertifizierungszeitraum ändern.
  • Die Änderung der Punktzahl bedeutet dabei nicht, dass sich die Inhalte oder die Qualität des Kurses entsprechend verringert haben. Vielmehr erfolgt die Vergabe der Fortbildungspunkte nach den neuen Vorgaben und Kriterien der zuständigen Landesärztekammer. Wir bedauern, dass sich dadurch die Anzahl der anrechenbaren CME-/Fortbildungspunkte reduziert und bitten um Verständnis, dass wir auf die Vorgaben der Landesärztekammer keinen Einfluss haben.

Für den Kurs „Entwicklung von Schutzkonzepten gegen ­(sexualisierte) Gewalt in Krankenhäusern“ bedeutet dies, dass es für den nächsten Zertifizierungszeitraum (ab 26.05.2027) zu einer Reduzierung der bei erfolgreichem Kursabschluss zu erhaltenden CME-Punkte kommen wird. Wenn Sie die höhere Punktzahl erhalten möchten, müssen Sie Ihren Kurs bis 25.05.2027 erfolgreich abschließen, d. h. die Gesamtprüfung erfolgreich absolvieren und die Abschlussbefragung ausgefüllt haben, so dass sich Ihr Zertifikat erstellt.


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Team

Der Online-Kurs wird an der Klinik für Kinder-​ und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Ulm (Leitung Prof. Jörg M. Fegert) durch die Sektion „Schutzkonzepte/Schutzprozesse im Gesundheitswesen und E-Learning“ entwickelt und umgesetzt.

Entwicklung
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm Universitätsklinikum Ulm Soon Systems GmbH
Förderung
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